Tag 131 Hallo Türkei

 In Allgemein

Sälü Zäme,

Der Morgen auf dem Campingplatz war sehr entspannend. Ich mischte die Reste des Vorabends mit einer Dose Bohnen und erinnerte mich an den Film „die rechte und die linke hand des teufels“ mit Bud Spencer und Terence Hill.

Die Reise war angenehm. Ich habe mich bemüht, mein letztes Geld auszugeben. In Svelingrad gingen wir etwas essen, aber es war zu billig. Ich habe zwei teure Tuborg-Biere gekauft. Ich finde, die schmecken nicht besonders gut. Kurz vor der Grenze gingen wir zu einer Tankstelle. Dieser war gerade noch in Betrieb und es gab nicht viel Auswahl, um Geld auszugeben. Schließlich tauschte ich alles gegen Eis, einen Energieriegel und eine kleine Flasche Wisky ein.

Der Grenzübergang war recht einfach. Ich konnte mich mit dem Velo vordrängeln. Die Beamten ließen mich schnell durch. Ich wurde kurz gefragt, ob ich etwas in den Fahrradtaschen habe und der Antigentest wurde nicht kontrolliert.

Grenzübergang Türkei

In Edirne holte ich mir türkische Lira und informierte mich über eine neue Simkarte. Diese war mir zu teuer und ich wartete erst einmal ab, wie ich die Türkey finde. Ein Tourist mit türkischen Wurzeln warnte uns, auf unsere Sachen aufzupassen. Edirne ist schon eine größere Stadt und hatte ein Touristenzentrum und mehrere große Moscheen.

Edirne

Zum Übernachten gingen wir zu einem Campingplatz, der für das Ringerfestival genutzt wurde. Das Festival war nicht in Betrieb und nur einige Fischer waren am Fluss. Leider ist der Platz voller Müll und die Pferde haben überall hingekackt. Wir fanden trotz allem einen guten Platz zum Schlafen, aber leider ohne Waschmöglichkeit.

Campingplatz Edirne

Heute gab es nur Tee zum Abendessen und wir gingen ins Zelt, sobald es dunkel wurde.

Das war alles.

Tschüss Zäme…

Recent Posts

Leave a Comment