Tag 153 Lastkraftwagenfahrer

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Sälü Zäme,

Der Morgen zeigte den schönen Stausee von seiner unschönen Seite. Bei Tageslicht konnte man sehen, wie viel Müll dort herumliegt. Die Syrer fingen ein paar Fische und reisten früh ab. Auch die Syrer ließen ihren Müll zurück und hinterließen einen schlechten Eindruck. Es waren zwar lustige Leute, aber sie hatten kein Bewusstsein für eine ordentliche Müllentsorgung.

Skalpel an eine Ast befestigt und Schrothülse im Hintergrund

Ich und Stefan wunderten uns über den ganzen Müll. Wir fanden viele zerbrochene Flaschen und ein paar Meter weiter Schrothülsen. Ich zählte eins und eins zusammen und erkannte, dass sich jemand einen Spaß daraus gemacht hatte mit Schrotflinten auf Flaschen zu schießen. In einigen der Flaschen konnte man noch die Einschusslöcher sehen. Die maximale Entfernung betrug etwa 10 Meter, und die Abfälle blieben liegen. Es wäre so ein schöner Ort zum Bleiben, aber man muss sich an den Müll gewöhnen.

Zeltplatz am Stausee

Die Fahrt war ruhig und wieder hatten wir Einladungen ausgeschlagen um voranzukommen. Am Abend hatten wir einen Stausee angepeillt, fanden aber direkt vor dem Stausee einen Rastplatz. Dort gab es eine Laube, eine Bank, eine Feuerstelle und einen Brunnen mit Tränke für die Tiere. Als wir angefangen hatten, uns einzurichten, kam ein türkischer LKW-Fahrer.

Abendrot am Rastplatz

Sein Lastwagen hatte eine Panne und er musste auf seine Freunde warten um Öl nachzufüllen. Er machte ein Feuer für uns und kochte ein Gericht mit vielen Eiern. Ich habe auch Nudeln mit Pesto gemacht und wir haben zusammen gegessen. Wenig später kamen zwei seiner Freunde, um den Lastwagen zu reparieren. Ich benutzte den Viehtrog als Badewanne. Die Türken dachten, ich gehöre ins Krankenhaus. Das kalte Wasser hat mir gut getan. Es war die kälteste Nacht bis jetzt mit etwa 6 Grad.

Lastkraftwagenfahrer in der Mitt und seine Mechaniker

Das war alles.

Tschüss Zäme…

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