Tag 164 Kurz aber steil

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Sälü Zäme,

Heute begann der erste Aufstieg über die Bergkette zum Schwarzen Meer. Stefan und ich sind gut ausgeruht und voller Energie. Die Nacht war ruhig und es gab keine Wildschweine, die uns besuchten. Der Anfang der Fahrt war angenehm, der Stausee hatte eine Fischzucht und war schön zu fahren.

Kleines Dorf in den Bergen

Die Fahrt nach oben ging gut, aber nach einer Weile wurde es sehr steil. Die Landschaft war sehr schön. Aber das kalte Wetter machte die Fahrt schwierig. Man schwitzte schnell beim Aufstieg und es war kalt beim Bergabfahren.

Burganlage in Şebinkarahisar

Nach jeder Pause war es schwierig, wieder loszufahren. Nach 40 km erreichten wir schließlich die Stadt Şebinkarahisar und kletterten über 1100 Meter. Es war einer der steilsten Abschnitte, die ich je gefahren bin. Nach fünf weiteren Kilometern schlugen wir unser Nachtlager auf. Zum Glück ging es auf dem letzten Teil der Strecke bergab. Die Sonne stand hinter den Bergen und im Schatten war es kalt. Wir bauten schnell das Zelt auf und kochten eine gute Pastamahlzeit. Es gab eine Wasserstelle, aber ich war zu müde, um mich in der Kälte zu waschen. Heute benutze ich die Feuchttücher, um den größten Schmutz abzuwaschen. Wir gingen früh ins Bett, denn am nächsten Tag mussten wir noch einmal 1000 Meter hochsteigen, um das Schwarze Meer zu erreichen.

Die letzten Sonnenstrahlen auf den Bergen

Das war alles.

Tschüss Zäme…

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