Tag 167 Vergiss die Pause, jetzt fahren wir nach Georgien.

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Sälü Zäme,

Man konnte sich im Hotel kurz und gut ausruhen. Ich habe versucht, das Zimmer einigermaßen sauber zu hinterlassen. Meine Sandalen und das Kettenöl haben das Zimmer ein wenig schmutzig gemacht. Es tut mir leid für die Putzfrau. Stefan und ich haben gut gefrühstückt und das Hotel so gut es ging ausgenutzt. Wir haben gesehen, dass es einen Campingplatz gibt und haben ihn für die heutige Etappe angesteuert.

Wir fuhren los, und unterwegs begann Stefans Fahrrad Geräusche zu machen. Wir versuchten herauszufinden, woher das Geräusch kam, aber wir konnten die Ursache nicht finden. Es muss etwas am Rad sein. Entweder die Speichen oder das Lager.

Auf der Suche nach einem Schlafplatz

Wir haben viele Kilometer zurückgelegt. Als ich im Internet nach dem Campingplatz suchte, fand ich heraus, dass es am Schwarzen Meer keinen Campingplatz gibt. Das Schwarze Meer ist für Reisende wie mich und Stefan nicht geeignet. Die Cammpingplätze sind alle in den Bergen und es gibt keine Herbergen auf dem Weg. Wir haben erst in Georgien beschlossen, ein oder zwei Pausentage zu machen.

Auf dem Weg dorthin wurden wir zum ersten Mal von der Verkehrspolizei angehalten. Zuerst dachte ich, es sei ein Scherz. Es waren zwei junge Polizisten. Sie haben unsere Fahrräder von außen kontrolliert und waren mit Stefans Fahrrad nicht zufrieden. Stefan sammelt Flaggen aus den Ländern und hängt sie hinten an das Fahrrad. Die Polizisten waren mit der türkischen Flagge nicht zufrieden. Ich dachte, sie scherzen und dass Stefan sie sichtbarer am Fahrrad anbringen sollte. Aber tatsächlich musste Stefan die Fahne verstauen. Die anderen Fahnen waren kein Problem. Ich konnte diese Aktion überhaupt nicht verstehen und ist nur peinlich für die türkischen Behörden. Tja, was soll man dazu sagen.

Ein Stück weiter fanden wir einen Platz am Meer, wo wir die Nacht verbringen konnten. Er befand sich einige Kilometer vor der Stadt Trabzon. Leider ist er etwas nah an der stark befahrenen Straße. Wir kochten zuerst auf der Parkbank für das Abendessen. Als wir fertig waren, ging die Sonne gerade unter. Im Schutze der Dunkelheit schlagen wir das Zelt so weit wie möglich von der Straße entfernt auf. Bis zur Grenze sind es nur noch 220 km. Wir mobilisieren unsere Kräfte für die Reise und machen dann in Georgien eine Pause in einer billigen Herberge, die alles hat, was man zum Entspannen braucht.

Das war alles.

Tschüss Zäme…

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