Tag 175 Gasthaus in der Schlucht

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Sälü Zäme,

Die erste Nacht war großartig. Nach der Morgenroutine mussten wir die Fahrräder auf der Straße schieben. Stefan und ich mussten das Fahrrad über einen Hang schieben, der ziemlich rutschig war. Das haben wir geschafft, ohne einen Unfall zu haben.

Das Velo ist schwer

Die Straße wird abschnittsweise für die Sanierung vorbereitet. Der größte Teil der Strecke verlief gut. Es wurde bis zu einem kleinen Touristenort geradelt. Dort konnte man eine gute Pause machen und es gab auch einen öffentlichen Zugang zum Internet über WiFi, um mal mit der Heimat Kontakt aufzunehmen.

დანდალოს ქვის თაღოვანი ხიდი დანდალოს ქვის ხიდი(თამარის ხიდი)

Nach der Pause beschlossen wir zum Stausee Shuakhevi Hydro Power ts abgelehnt. Schließlich fand ich ein Gasthaus und die Bewohner waren zu Hause. Wir konnten das Zelt dort kostenlos aufstellen.

Grillplatz über der alten Brücke

Das Gasthaus Oasis ist großartig. Dort wohnt eine Familie. Ein paar Großeltern, ihr Sohn mit Schwiegertochter und ein kleiner Junge im Babyalter. Es begann zu regnen und wir verbrachten den Abend schließlich im Erdgeschoss des Hauses. Der Raum wurde mit einem altmodischen Holzofen beheizt. Es gab nicht allzu viel Platz, weil Maiskolben und Bohnen getrocknet wurden, außerdem gab es eine Tischtennisplatte und einen Billardtisch. Die Familie ernährt sich völlig selbst und hat einen großen Garten. Es gab einen kleinen Stall mit Kühen und Hühnern, und sie stellten auch ihren eigenen Käse her.

Gespaltener Stein

Wir kamen außerhalb der normalen Touristensaison und die Familie erwartete keine Gäste. Die Großeltern sind beide Lehrer und konnten ein paar Worte Deutsch. Der Großvater hat Philosophie studiert und einige Weltphilosophen genannt, mit ihm konnte man sich gut verständigen. Der Sohn von ihm arbeitet in der Gemeinde und ist im Bereich des Tourismus tätig und kann gut Englisch.

Das Gasthaus Oasis

Wir wärmten uns am Holzofen auf und die Großmutter kam mit Käse, hausgemachtem Brot, Birnen und Äpfeln. Ein kleiner Tisch wurde in der Nähe des Holzofens aufgestellt und wir probierten die Bauernhofprodukte, alles war köstlich. Leider gab es Probleme mit dem Wasser und der Sohn versuchte mitten in der Nacht das Problem zu lösen, damit wir die Toilette benutzen können. Alles in allem ein großer Respekt für die georgische Gastfreundschaft. Sie verlangten kein Geld. Wir verbrachten eine erholsame Nacht.

Das war alles.

Tschüss Zäme…

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