Tag 28 Mit 2000 km durch Deutschland

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Sälü Zäme

Von Schleswig aus ging ich weiter nach Norden. Felix, mein letzter Gastgeber, hat ein schönes großes Haus und ich konnte auf seiner Couch schlafen. Als ich ihn traf, las er gerade ein Buch. Er war bei den letzten Kapiteln. Wir hatten nur eine kurze Begegnung, leider konnte ich ihm meine Kochkünste nicht zeigen. Vielleicht ein andermal.

Ich fotografierte ein Kriegerdenkmal in Schleswig und ging weiter nach Flensburg, um die Grenze zu überqueren. Der Einfluss der Kultur lässt sich an den Denkmälern ablesen. Die Architektur sieht typisch nordisch-germanisch aus und vermittelt ein Flair von Wikingerzeit.

Der Weg von Schleswig nach Flensburg ist kurz. Flensburg hat schöne Strände an der Ostsee, aber sonst habe ich unterwegs nicht viel Sehenswertes gesehen.

Dänemark: Ich habe einen reinen Fahrradweg betreten. Der Grenzübergang war mit Polizeiband versperrt. Als ich mich der Grenze näherte, sah ich eine dänische Familie die Grenze überqueren. Ich sprach sie an und mir wurde wieder eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keinen Platz gefunden und wollte einen Landwirt fragen, ob ich bei ihm ein Zeltlager einrichten könnte.

Die Familie ging nach Deutschland, um in dem griechischen Restaurant zu essen. Ich hatte noch etwas Zeit für meine Selbstinterviews, schlug im Vorgarten ein Zelt auf und kochte mir eine Suppe. Um halb acht kamen Hans und Mariane, die beiden sind die Großeltern der Familie. Sie schlugen vor, dass ich im Gartenhaus schlafen sollte, es war möbliert und hatte ein Bett. Ich hatte wieder einmal Glück. Ich brach das Zelt ab und konnte mit einem Dach über dem Kopf schlafen.

Hans ist ein BMW-Fan und hat mir seine Autos gezeigt. Mariane hat einen großen Garten, und ich habe Beeren von den schwarzen und weißen Johannisbeeren bekommen, die ich zu Hause pflanzen werde.

Das war alles

Tschüss Zäme

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