Tag 30 Angst vor Corona

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Sälü Zame

Die Sonne hat mich heute aufgeweckt. In diesen Breitengraden scheint die Sonne bereits um 5 Uhr morgens. Ich dachte, ich kann heute früher losfahren. Sobald ich aufstand, begann es zu regnen. Ich wartete, bis der Regen aufhörte und fuhr los. Nach einer Weile bekam ich Hunger und ging in den Supermarkt, um meine Vorräte aufzufüllen. Ich hatte einen Salat zum Brunch.

Zwei Läufer kamen und klebten sich Tape um die Knie. Ich kam mit ihnen ins Gespräch und erfuhr, dass Sie auch eine Fahrradtour planen. Aber wegen Corona hatten Sie das auf nächstes Jahr verschoben. Stattdessen beschlossen sie, eine Jogging-Tour zu machen. Sie waren bereits 300 km gelaufen. Zu Fuß ist die Belastung viel größer als mit dem Fahrrad. Sie hatten dasselbe Ziel wie ich: Aarhus.

Auf dem Weg dorthin traf ich einen zweiten Reisenden mit dem Fahrrad. Sein Fahrrad hatte viele Ähnlichkeiten mit meinem. Er hatte auch eine Solarzelle zum Aufladen seines Mobiltelefons. Es war ein Deutscher, der bereits am fünften Tag auf seinem Fahrrad war. Leider hatte er nach 10 Minuten einen Platten und wir verabschiedeten uns.

Als ich erst um 3 Uhr über Couchsurfing einen Gastgeber fand, buchte ich eine Übernachtung über Air-B’n’B. Die Reservierung war erfolgreich und ich fuhr nach Brabrand bei Aarhus. Das Wetter war nicht schön und es gab wenig Sehenswertes.

Als ich beim Gastgeber ankam, herrschte zunächst Verwirrung. Sie hatten die Air-B’n’B wegen Corona abgesagt, aber ich wurde trotzdem vom Vermittler akzeptiert. Es war ein altes Ehepaar und der Mann ist krank, hat aber eine normale Grippe. Sie willigte ein, mich trotzdem aufzunehmen, weil es schon nach sieben Uhr war. Ich werde Abstand halten und wünsche Ihnen gute Gesundheit.

Das war alles

Tschüss Zäme

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