Tag 33 Mit der Fähre

 In Allgemein

Sälü Zäme

Heute war mein letzter Tag in Dänemark. Der Alkohol von gestern hat mich ausgelaugt. Nach einem nahrhaften dänischen Frühstück fühlte ich mich wieder viel besser.

Hätte ich die Tickets 2 Tage früher bestellt, wäre die Überfahrt nach Norwegen billiger gewesen und hätte eine bessere Abfahrtszeit gehabt. Ich war mir jedoch nicht sicher und habe einen Tag gewartet.

Nach der Öffnung der Grenzen sind die Fähren sehr gefragt.
Ich habe bei der Reederei Colorline ein Ticket für 90 Euro gefunden, und die Ankunftszeit in Norwegen ist 23:59 Uhr. Ich kaufte das Ticket und hatte den Vormittag zum Ausruhen genutzt.

Während der Fahrt sparte ich meine Kräfte so gut wie möglich, um mich für eine Nachtfahrt zu schonen. Die Strecke führt von Kristiansand nach Arendal und dauert mehr als 5 Stunden.
Das Wetter war bewölkt, aber auf meiner Strecke brach die Sonne durch die Wolken. Sobald ich bei der Reederei ankam, informierte ich mich am Schalter über den Check-in. Beim Einchecken stand ein seltsamer Bus. Ein Setra-Bus aus den 60er Jahren.

In Hirtshals hatte mich ein Couchsurfer-Wirt gefragt, ob ich schon etwas gefunden hätte, und er bot mir einen Schlafplatz an. Im letzten Moment hatte ich riesiges Glück. Ich nahm das Angebot dankend an.

Ich hatte mein Ticket für den steuerfreien Einkauf verlegt. Ich habe es erst an der Kasse bemerkt. Ein Ehepaar hatte mir geholfen, indem sie ihr überschüssiges Ticket übergeben haben.

Während des Andockens hatte ich Schwierigkeiten, mich zu orientieren und verließ als letzter Gast das Schiff. In Kristiansand angekommen hat es stark geregnet. Ich dachte nur, es ist ein Glück, dass ich nicht nach Arendal fahren musste.

Heute war die Reise organisatorisch ein totaler Misserfolg, aber ich habe daraus etwas gelernt. Wenn etwas schief geht, gibt es immer nette Leute, die einem helfen.

Das war alles

Tschüss Zäme

 

 

 

 

Recent Posts

Leave a Comment