Tag 70 Besuch in der Hütte

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Sälü Zäme

Der Bunker war nicht der bequemste Aufenthaltsort, aber wir blieben trocken. Auch das Wetter war nicht so schlecht. Der Wetterdienst hatte für den ganzen Tag Regen angekündigt. Als wir gingen, schien die Sonne, und eine Schulklasse war auf dem Weg zum Bunker. Ich konnte dem Lehrer einige Fragen über den Bunker stellen. Während der Fahrt hatten wir Rückenwind. Wir hatten wieder ein gutes Tempo. Auf der Fahrt musste man zweimal die Fähre nehmen, die Fähren waren kostenlos.

Nach der zweiten Fähre war es Abend und wir waren in Nesna. Es gab einen Platz am Fluss Bjønndalsbekken. Dort gab es einen Schwimmteich mit Mini-Wasserfall und eine Hütte für Durchreisende. Es war teilweise wieder eine Gedenkstätte mit Bunkern. Aber diesmal waren sie geschlossen und die Hütte war viel einladender. Dort trafen ich und Simon den Engländer Marcus und ein französisches Pärchen. Alle waren Radfahrer mit unterschiedlichen Plänen und Zielen. Das Pärchen reist seit Mai und hat den Norden bereist. Sie haben genug von der Kälte und wollen in wärmere Länder reisen. Marcus will die Lofoten besuchen und reist dann nach Norden.

Der Abend war sehr cool, neue Leute, neue Geschichten, aber die Zeit war ziemlich knapp. Es war bereits ziemlich dunkel, und das Haus hatte keinen Strom. In der Mitte befand sich ein Kamin, das Holz der Hütte war sehr dunkel und die Steine auf dem Boden waren schwarz. Ich wagte es, mich im Badeteich zu waschen. ich habe es mit meiner Wärmekamera gemessen, es waren 6-7°C. Man konnte sich gut einrichten und mit den Leuten absprechen. Jeder hat sich ein Platz ausgesucht und ging schliefen.

Das war alles.

Tschüss Zäme…

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