Tag 77 Schnellfähre

 In Allgemein

  Sälü Zäme

Um 3 Uhr morgens ging ich schlafen. Ich habe schon die Sonne aufgehen sehen. Der Boden war mit einer feinen Eisschicht überzogen, der neue Schlafsack ist sehr warm und es war angenehm darin zu schlafen. Schließlich schlief ich bis halb neun.

Ich hatte meine Kleider gewaschen, und um 12 Uhr machte ich mich reisefertig. Ich und die drei anderen Radfahrer übernahmen für eine Nacht die Küche. Ich bemühte mich nichts zu vergessen. Trotz allem hatte ich bei der Abreise etwas vergessen. Ich hatte vergessen den Schlüssel für die Waschküche zurückzugeben. Es war auch zu spät, als ich es bemerkt habe. Wäre ich zurückgegangen, hätte ich die Fähre verpasst. Ich beschloss, den Schlüssel per Post zurückzuschicken und das habe ich auch getan.

Das Wetter blieb zunächst trocken, aber der Himmel war heute bewölkt, es gab keine guten Fotos von der Umgebung, alles war grau. Der Wind kam meist von hinten und unterstützte die Fahrt. Gegen Abend nahm der Regen allmählich zu. Auf der Strecke gab es zwei Fähren zu nehmen. Die erste war eine kurze Fahrt mit einer normalen Fähre und die zweite war ein Schnellboot mit 60 km/h. Das Schnellboot schwankte während der Fahrt sehr stark, und ich hatte Angst, dass das Fahrrad vom Boot ins Wasser fallen könnte. Ich hatte meine Sachen gut verstaut und es gab keinen Grund für meine Sorge.

Ich hatte Probleme beim Aussteigen aus dem Boot, ich hatte einige Taschen abgenommen um sie sicher zu verstauen. Das Aussteigen war etwas hektisch, es waren viele Leute da und man hatte nicht genug Zeit das um das Gepäck vorzubereiten. Ich hatte zwei Seitentaschen und den Laptop mit einer Hand und das Fahrrad mit der anderen.Der Bürgersteig war rutschig und hatte eine Stufe. Ich verlor für einen Moment das Gleichgewicht und steckte für ein Memont fest. Das Personal half mir schließlich, aus meiner misslichen Lage herauszukommen.

Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir den Campingplatz Skoghus. Der Aufenthaltsraum ist wunderbar, vom Regen zum warmen Wohnzimmer mit Feuer war großartig. Es gab Ledersofas, sobald ich mich darauf gesetzt hatte, wollte ich nicht mehr aufstehen. Wir haben noch einmal Fiskeburger und ein Risotto gemacht. Wir füllten unsere Mägen wieder auf. Ich hatte einen tollen Abend.

Das war alles.

Tschüss Zäme

Recent Posts

Leave a Comment