Tag 84 Fischerhütte

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Sälü Zäme

Ich verbrachte den Vormittag in Alta und verbrauchte den Rest meiner Vorräte. Ich wollte meine Säcke gründlich entleeren, damit ich das Zeug nicht herumschleppen musste. Ich habe einen Brunch mit Reis gemacht, und der schmeckte ziemlich fade.

Am Vorabend habe ich Joakim kennen gelernt, er ist Fotograf und fährt auch Fahrrad. Er benutzte die App „Too Good To Go“ und bestellte eine Schachtel mit verschiedenen Snacks. Er hatte mir etwas abgegeben, um meinen Reis aufzuwerten. Über die App „Too Good To Go“ kann man Takeaway-Boxen zum Mitnehmen bestellen.  Man sucht nach einem Geschäft, das sich bei der App registriert hat. Sobald man eine Bestellung aufgibt, zahlt man einen sehr günstigen Preis und erhält eine Überraschungsbox mit verschiedenen Lebensmitteln. Schließlich kann man zu einem vereinbarten Zeitpunkt in den Laden gehen und die Portion holen. Ich werde die App in Zukunft nutzen, um noch sparsamer zu werden.

Um 12:00 Uhr setzte ich meine Reise allein fort, und die Landschaft änderte sich, nachdem ich die Hochebene der Region erreicht hatte. In der Region gibt es ausschließlich Birkenwälder. Aber sobald ich auf der Hochebene war, erreichte ich die Thundra von Norwegen. Es gab keine Bäume mehr, und mir gefiel der Blick auf den Horizont. Unterwegs begegnete ich einer Rentierherde. In dieser Umgebung sind die Tiere leichter zu finden als in den Waldgebieten.

Ich habe im Internet nach einer Unterkunft gesucht. Auf der Seite gone71 fand ich eine Fischerhütte. Die Hütte lag irgendwo an der Straße E6 und ist nicht sichtbar. Ich müsste die Straßensperre überqueren um zur Hütte zu gelangen. Die Hütte befand sich neben dem Fluss und war offen. Außer Strom gab es alles, was ich brauchte; vier Betten, einen Tisch, eine Plumpsklo, einen Gasherd und viele andere Kleinigkeiten. Ich konnte mich am Fluss waschen und verbrachte einen gemütlichen Abend.

Das war alles.

Tschüss Zäme…

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